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| Gaddezwersch |
- damit wird sowohl die
künstlerisch wertvolle Tonfigur eines Zwerges mit: Schubkarre, Rechen
... im Vorgarten verstanden. |
| Gascht |
- ist nicht etwa ein Gast im Restaurant,
sondern ein immer oder gelgentlich unleidliches Wesen ist ein "Gascht".
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| Gass |
- der allerseits geschätzten
Bescheidenheit des Wiesbadeners entspricht die Bezeichnung selbst bedeutendster
Straßen seiner
Stadt als "Gass".
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| Gaul |
- ist die gelegentlich liebevolle,
in Reiterkreisen hingegen oft abwertende Bezeichnung eines vierbeinigen,
mannshohen Tieres,
das sowohl zum Ziehen als auch zum Reiten, mit Sattel und Zaumzeug
versehen der eigenen Fortbewegung dient. |
| Gedöns |
- wenn einer angibt, auf die Pauke
haut, rhetorisch hochstapelt, Wirbel macht und die verdiente Ruhe seiner
Umgebung durch
lautes Reden stört, dann macht er "Gedöns" und muss sich
mindestens böser Blicke , im fortgeschrittenen Stadium auch böse
Worte gewärtig sein. |
| Geich |
- hölzernes Musikinstrument
mit mehreren Seiten, die mittels eines sogenannten
"Geichebochens"
zum Tönen gebracht werden.
Im hochdeutschen "Geige" genannt. |
| Gelersch |
- heute nicht selten im
Antiquitätenhandel auftauchenden Mobiliar älteren Datums, das von
den Wiesbadener Normalbürger
partout niemand haben will und zumeist auf dem Sperrmüll
landet. |
| Gell |
- wenn ein Satz, in dem das Worte
"gell" nicht mindestens einmal vorkommt, muss als gar nicht gesprochen gelten.
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| Gemoije |
- auch eine Wiesbadener
Möglichkeit, seiner Umwelt einen "Guten Morgen" zu wünschen. Steht
gleichrangig neben dem
"Morsche", "Guude Morsche" und dem zu allen Tag- und Nachtzeiten passenden
"Guude". |
| Gedöns |
- wenn einer Angibt, auf die Pauke
haut, rhetorisch hochstapelt. |
| Geschiss |
- wenn einer was macht, nämlich
viel Theater um wenig oder nix. |
| Gesox |
- wenn man Mitmenschen so nennt,
dann schätzt man sie nicht übermäßig. Das sind Menschen
die noch unter dem Begriff
"Baagasch" bezeichnet werden. |
| Geuel |
- hinter dem kaum jemand die "Gurgel"
vermuten würde. |
| Geripptes |
- hier versteht der Rambacher
ein
Apfelweinglas |
Gewerre noch
emoh |
- mit diesem Ausdruck ruft sich jemand
selbst zur Ordnung, z.B. wegen einer Schusseligkeit. |
| Giggel |
- ist der Hahn auf dem Hof, das
männliche Tier zur Henne. |
| Goldisch |
- so werden die meisten Menschen
im Kindesalter genannt, und das ist auch die Bezeichnung mit der die lieben
Kleinen im
Kinderwagen von Bekannten und Verwandten genannt werden. |
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| Goth |
- so wird die Taufpatin genannt,
meist aus der engeren Verwandtschaft. |
| Groschemesser |
- kleines billiges Messer, kostet
heute ca. 1
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| Grabsche |
- so wird eine nicht feine Benehmensart
genannt. Grabsche tut einer, der als erster am Buffet steht und die Besten
Sachen nimmt, also "grabsche". |
| Grott |
- auch als "goldische oder klaa Grott"
genanntes kleines Mädchen. Aber auch der Begriff für eine Kröte,
ei gug e mol
"a Grott". |
| Grozze |
- darunter versteht man das
Apfelkern-Gehäuse. |
| Guude |
- eine völlig ausreichende
Begrüßungsformel für einen bekannten Menschen.
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| Gud Butter |
- hiermit ist die allgemeine gute
Markenbutter gemeint. |
| Gummer |
- darunter versteht man eine
Gewürz- oder Salatgurke. Auch versteht der Rambacher hier eine
überdimensionale
Nase im Gesicht. |
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