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Ebbelwei - ein durch Vergären von Apfelmost hergestelltem alkoholischen Getränk. Vor allem in den östlichen Vororten Wisebadener Stadtteile zu Hause,
  während die Innenstadt und die westlichen Vororte dem Wein vornehmlich huldigen.
Eebsch - Ausdruck für eine tiefgreifende Verärgerung und Eintrübung des ansonsten durchweg sonnigen Gemütes eines Wisebadeners.
Eierisch - sich quasi wie auf Eiern bewegt. Aus unergründlichen Gründen -eiert- auch ein Fahrrad-Rad, wenn einige Speichen fehlen.
Eijeijei - kann durch den Zusatz von einem oder sogar mehreren Eiern verstärkt werden und zeigt an, dass der Verwender dieser Wissbadener Vokabel
  a) überrascht, b) gar nicht überrascht, c) erstaunt oder d) ungeduldig ist. Ähnlich wie "gelle" ein geradezu unverzichtbares Wort im reichen
  Wiesbadener Wortschatz.
Eijerlich - wenn ein Wiesbadener "eijerlich" wird, dann nicht etwa deshalb, weil sein Frühstücks-Ei zu weich, zu hart oder zu klein geraten ist. Er ist ganz
  einfach "ärgerlich, weil er sich aus irgend einem Grund "eijert"
Engstschisser - ist die Bezeichnung einer besonders ängstlichen Natur, die bereits dann einen Druck in der Magengegend verspürt, wenn sich bei anbrechender
  Dunkelheit auf der anderen Straßenseite eine verdächtigte Gestalt zeigt.
Etepetete - sind Menschen, die auf Form und Einhaltung der Konversationen gesteigerten Wert legen. mehr...
Ewe - typisch wiesbadenerische Mehrzweck-Vokabel. Kann zum Beispiel meinen, dass man "ewe" nach Hause geht; oder "grad ewe" zum Kall gesagt hat,
  dass der Wein heute "gaanit an mich geht". "EWE" ist gleich zu setzten mit einer Bestätigung.