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Dabbes
- ist ein unbeholfener, nämlich "dabbischer" Zeitgenosse. Dabbisch wiederum kommt von "dabbe", was seinerzeit unbeholfene  
  Fortbewegung meint. "E dabbisch dumm Dibbe" ist die absolute Steigerung, das wissbadenerische "Nonplusultar" für einen
  Unglückswurm allerersten Ranges.
Dalles - versteht man in wiesbadenerischen vielmehr wirtschaftlichen Niedergang, Konkurs, Pleite oder Bankrott.
Deier - ist auf hochdeutsch "teuer".
Derr - ist das Gegenteil von kräftig, saftig oder lebensfreudig. "e derr Gesteck" ist ein Mensch, der quasi nur aus Haut und Knochen
  besteht und bedeutet auf hochdeutsch "dünn oder dürr".
Dibbe - ist meist irgend ein Gefäß zur Herstellung oder Aufbewahrung von Speisen. Bedeutet auf hochdeutsch "Topf".
Dibbegugger - ist bei den Hausfrauen besonders geschätzter Typ eines Ehemannes, der bei der Zubereitung von Speisen diese persönlich in
  Augen- und Nasenschein zu nehmen pflegt.
Dilldabb - ist ein Tölpel der etwas nicht recht kapieret.
Dingsbums - ist eine der praktischsten Mehrzweck-Vokabeln im Wiesbadener Deutsch und bezeichnet schlichtweg alles: Personen, Orte
  oder Sachen, deren Namen einem gerade nicht einfallen.
Dobsch
(Kreisel)
- ist ein ursprünglich konisch geformtes Kinderspielzeug, das man mittels einer an Stöckchen befestigten Kordel (einer Peitsche
  nicht unähnlich) in drehende Bewegung versetzt. Ein Dobsch ist auch ein kleines gelegentlich liebes Kind.
Dollbohrer - bei einem solchen Menschen handelt es sich weder um einen "Dormel", noch um ein "Dusseldier", sondern um einen bereits dem
  psyochopathichen Bereich nahe stehenden Menschen.
Dormel - ist einer, der nicht durch übermäßigen Besitz geistiger Gaben gekennzeichnet ist, der unschwer auch im Stehen und Gehen zu
  schlafen vermag. mehr...
Drehorschel - sinnreich konstruiertes Musikinstrument, bei dem durch manuelle Betätigung in drehender Bewegung eine Walze in Betrieb
  gesetzt wird.
Droddewah - pflegt in bürgerlichen Kreisen, nicht wissbadenerischer Herkunft, als Bürgersteig bezeichnet zu werden.  mehr...
Dobbsch - ein beliebtes Spiel der Kinder als man noch auf den Straßen spielen konnte mehr...
Dozze (zurück springen) - einen Ball kann man "dozze" lassen, was im Handball nicht selten exerziert wird. Alles was wieder hochspringt, wenn man es
  kräftig und senkrecht auf wirft, "dozzt", springt zurück.
Dozzem - ist ein Wiesbadener Stadtteil -Dotzheim-
Dudd
(Einkaufstüte)
- meist aus Papier gefertigtes, nach unten spitz zu laufendes, oben natürlich offenes Behältnis in verschiedenen Größen. Dient
  dazu, um Waren aus dem Geschäft sicher nach Hause zu befördern.
Dumm Dibbe - ist dem "Dussel Dier" sehr verwante Charakterisierung einer meist weiblichen Person, die sich durch ungenügend geistig
  vorbereitete Äußerungen oder Handlungen einer gelegentlich auch liebevoll gemeinten Kritik von nächsten Verwandten
  ausgesetzt ist. 
Dungge - tut eine(r), der am Ende der Malhzeit mit einem Stück Brot die Bratentunke (Bratensauce) vom Teller aufwischt, damit
  ja nichts von der köstlichen Bratentunke (Bratensauce) verloren geht.
Dussel Dier - ausschließlich auf weibliche Mitmenschen bezogen, die nicht grundsätzlich, sondern im speziellen Einzelfall falsch handelt.
  Die Wortwahl ist sowohl im vertrauten Familienkreis wie auch außerhalb desselben üblich und gilt nur als bedingt negative
  Wortwahl.