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| Babbier |
- tatsächlich verbirgt sich
dahinter das hochdeutsche Wort "Papier", das man nachher einer alten Weisheit
zufolge getrost nach Hause tragen
kann, wenn es schwarz beschrieben ist. "Babbier" ist auch für
andere Zwecke von
Nutzen.
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| Babbschachtel |
- es handelt sich um eine
Verpackungseinheit, wie sie im Einzelhandel dem Kunden beim Erwerb eines
größeren Gegenstandes kostenlos
verabreicht wird und von diesen danach zur Sammlung von unbezahlten
Rechnungen, Liebesbriefen, etc ... weiterverwendet wird.
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| Babbegei |
- bunter, meist sprachbegabter tropischer
Vogel, der bei entsprechender Bemühungen seines Besitzers selbst
wissbadenerisch zu babbele
bereit ist. |
| Babba |
- im Hochdeutschen zu "Vater",
gelegentlich sogar zu "Papa" entartete Bezeichnung des vermeintlichen
Familienoberhauptes. |
| Babbele |
- nach einem oder zwei Bierchen "babbelt"
es sich besonders gut und vor allem sachkundig. Ins Hochdeutsche wird "babbeln"
mit "reden, oder
sprechen, sich unterhalten" übersetzt. |
| Bambele |
- "mer derf nit alles hänge
un bambele losse", lockeres Herunterhängen von Gegenständen,
gelegentlich auch von Gliedmaßen, die nicht unter
Kontrolle gehalten werden. Befinden sich die entsprechenden Teile
des menschlichen Körpers im Gesicht, so wird von einer "Bambelschnuut"
gesprochen. |
Babbe
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- unter "Babbe" versteht der Wiesbadener:
Das Kleben von Fotos, oder Briefmarken oder Aufkleber auf einen Gegenstand
oder Papier. Wird
hin und wieder auch für enges Beisammensein verwendet: "Mir habbe
zesamme gebabbt wie die Hering in de Bix". |
| Babbisch |
- wo gebabbt wird, ist es hinterher
zumeist "babbisch". Wo lange niemand mehr mit dem Scheuertuch und Seife gewischt
hat, ist es "babbisch".
Ungepflegte Menschen werden ebenfalls gern als "babbisch" eingestuft.
Das hochdeutsche Wort "klebrig" trifft den Sachverhalt nur bedingt. |
| Babbel Wasser |
- wenn jemand unentwegt "babbelt"
also spricht, geht man davon aus, dass er "Babbelwasser" getrunken hat. Dies
kann Wein aus der Region
oder auch "Ebbelwei" sprich Apfelwein sein. |
Bagaasch
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- aus dem französischen Wort
für Reisende entlehnt, bezeichnet es Mitmenschen, mit denen man immer
oder zeitweise auf Distanz lebt, wird
auch als Sammelbegriff für die in Scharen auftretende Verwandtschaft
verwendet. |
| Bass e mo uff |
- Aufforderung an den
Gesprächspartner, den lichtvollen Ausführungen seines Gegenübers
mit besonderer Ausführung zu folgen. |
| Batsch Kabb |
- Kopfbekleidungsstück mit
über das Gesicht hinausragenden Rand. Wird beim Besuch in der Kneipe
aufbehalten. |
| bedabbele |
- "Ei hoste dich jetzt bedabbelt,
hast Du es jtzt verstanden. |
| berabbelt |
- "Ei hoste dich jetzt widder berabbelt",
nacxh einer längeren Krankheit, geht es jrtzt besser. |
| Berschet |
- (Bierstadt) ein östlicher
Vorort von Wiesbaden, die die Wiesbadener als "die faulen Städter"
bezeichneten. |
| Berscht |
- (Bürste, Wurzelbürste)
der früher unentberhliche Gebrauchsgegenstand zur Wiederherstellung
der Sauberkeit verschmutzter Wäsche und
ebenso Kinder. Als "Worzelberscht" besonders effektvoll und in der
Badewanne beim Abschrubben des Rückens von belebender Wirkung. |
| Berzel |
- das rückwärtige Ende
eines zum Verzehr bestimmten Federviehs. Wird auch im Zusammenhang mit Menschen
verwendet, wenn diese auf den
"Berzel" (Hintern) gefallen sind. |
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| Bie je le |
- (bügeln) bezeichnet die
Tätigkeit einer fleißigen Hausfrau die mittels eines mit einem
Handgriff versehenden Eisens Hemden, Taschentücher
oder geeignete Textilien glättet. |
| Biewerich |
- (Biebrich) südlicher Stadtteil
von Wiesbaden. |
| Bobb |
- die meist in Verbindung mit dem
Attribut "goldisch" verwendet, bezeichnet man in Wiesbaden damit eine
sympathische Frauenperson. |
| Bobbes |
- (Hinterteil) der anatomisch die
Verlängerung des Rückens und natürliche Sitzgelegenheit ist.
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| Bobbeschänkelche |
- gemütliche, beliebtes Wein-
und Bierlokal am nordöstlichen Rande des klassischen Wiesbadener
Fünfecks. |
| Bollizei |
- (Polizei) für Ordnung und
Recht zuständige Institution. |
| Buzz |
- (Polizist) Bezeichnung für
einen uniformierten Beamten der Polizei |
| Buzz Fraa |
- (Putzfrau) eine im Reinigungswesen
arbeitende Frau, nicht die Ehefrau eines Buzz. |
| Buzz Lumbe |
- (Putztuch) ein etwa 50 x 50 cm
großes grob gewebtes Textiltuch mit dessen Hilfe "uff ge butzt" auf
geputzt wird. |
| Bollesje |
- (Gefängniszelle)
vorübergehender Aufenthaltsort für Personen, die von der Polizei
bis zur Vorführung vor den Richter dort untergebracht
werden. |
| Bosse / Fissemadente |
- eine meist tadel werte rhetorische
oder körperliche Handlungsweise. "Loß die Bosse", heißt
auch die kurze Zurechtweisung eines Mitmenschen,
dessen Taten berechtigt oder unberechtigt Missfallen erregt. |
| Bossong |
- Alt-Wiesbadener
Bäcker-Handwerksmeister. |
| Bankert |
- bezeichnet man einen unerzogenen
Jungen. |
| Bembel |
- ein Behältnis zur Aufbewahrung
und servieren von Apfelwein (Ebbelwei)
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| Brengsche |
- auch Weschbitt genannt. Wie der
Name schon sagt wurde hier früher die Wäsche gewaschen, aber es
wurden auch die Kleinkinder gebadet
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