Rambacher Kerb ganz groß |
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Die Tradition der Rambacher Kerb reicht bis in die 20ger Jahre. Gefeiert wurde in einem der vielen Rambacher Gastwirtschaften bei Apfelwein, Rippchen und Sauerkraut. Ein festes Domiziel gab es nicht. Bis zur Gründung der Kerbegesellschaft im Jahre 1965 wurde die Kerb immer am ersten September-Wochenende gefeiert und fand auf dem kleinen Platz vor dem Saalbau Taunus und alten Schule statt. Außer einem großen Ketten-Karusell, Schießbude und Zuckerstand gab es keine weiteren Atraktionen. Dies sollte sich ab dem Jahr 1965 ändern. Nach dem Vorbild anderer Stadtteilen sollte dieser schöne Brauch auch in Rambach stattfinden. Die Bevölkerung soll mit ihren Gästen nicht mehr "im Saal" im kleinen Kreis beim Glas Äppelwein zusammensitzen, sondern in einem großen Festzelt auf dem "Kerbeplatz" hinter der Ev.Kirche, sich an den drei fröhlichen Tagen zu einer großen Familie vereinen. Stattfinden soll am Samstag ein bunter Abend mit Tanz. Am Hauptfesttag der Kerbeumzug mit Kerbejugend, Kapellen, Reitergruppen, Festwagen und allen Rambacher Vereine. Am Montag als Höhepunkt ein zünftiger Frühschoppen mit bunter Unterhaltung. Da sich in der Zeit, Mobiliar, Gerätschaften und technisches Equipment angesammelt hatte und es keinen geeigneten Platz zur Lagerung gab, entschloß man sich auf dem Kerbeplatz eine Kerbehaus zu bauen. |