Ab 1670 wurde die Mühle zum Ersten Mal
erwähnt.
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1670 wurde unterhalb des Kitzelbergs, in der Flur
7 oberhalb der Flurbezeichnung
In der
Grünswiese und gegenüber dem Gartenberg eine Mühle
gegründet. Sie lag weit draußen vom Dorf am Nordrand und hieß
Obermühle, oder auch Kitzel- oder Kippelmühle. Es ist die Rede
von einer Mahlmühle mit einem oberschlächtigen Mühlrad. Unter
Bäumen und am Rambach gelegen, war dies der ideale Ort zum Betreiben
einer Getreide - Mahlmühle. 1877 kam es zur Aufgabe des Mahlbetriebes
zu Gunsten der Strickelmühle.
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1887 fehlt wegen Änderung der Bauart (Umbau)
auf dem Grundstück die Genehmigung als Mahlmühle. Das lag wohl
daran, dass in Rambach keine großen Getreideernten einzufahren waren.
Das erfuhren auch die anderen Rambacher Mühlen, die sich also auf andere
Nutzung einstellen mussten.
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Im Stockbuch, Bd.1, Art.13 wurde sie per
Adjudication (gesetzliche Anerkennung) auf Philipp Denz als
Mahlmühle in der Gartenstraße 19 (heute Kitzelbergstraße
19) eingetragen.
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Mitte des 19.Jahrhunderts ist im Stockbuch, -Bd.1
Art.13, per Adjudication (gesetzliche Anerkennung) vermerkt,
dass Phillip Denz als Mahlmühler in der Gartenstraße 19 (heute
Kitzelbergstraße 19) als Eigentümer eingetragen wurde. Phillip
Denz betrieb eine neue Getreidemühle, ob sie auf dem Fundament der
älteren Mühle errichtet wurde, ist nicht bekannt. Müller Denz
produzierte später auf der Mühle Natureis. Er nutzte den Teich
oberhalb der Mühle zur Natureisgewinnung. Auch Jakob Denz, der Landwirt,
wurde ab 1906 zum Eishändler.
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Von 1961 bis in die 70ger Jahre hatte die Familie
Kielmann die Kippelmühle gepachtet. 1980 verzogen sie nach Bad Kreuznach.
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Ab 1971 (oder 1973) erwarb die Familie Spandl die
Kippelmühle. Sie züchtete unter anderem Haflingerpferde und
Schafe,
Reitpferde konnten eingestellt werden. Das alles aber im Nebenerwerb. Heute
ist die
Schäferei
in zweiter
Generation
das Aushängeschild der Kippelmühle. Lamm- und Schaffleisch werden
in Direktvermarktung ab der
Mühle
verkauft.
Der Rambach als Fließgewässer hatte hohe Anteile an Mineralien,
die im Winter eine Vereisung verhinderten. Der Teich aber fror zu. Ab einer
gewissen Eisstärke konnte Denz dann das Eis ernten. Die Eisfläche
wurde von
Bauern
mit Äxten bearbeitet. Ca. 4x2m große Stücke schlugen die
Helfer heraus. Diese Eisplatten wurden mit
Stangen,
die einen Haken hatten, auf den Uferrand hochgezogen und geschoben und dann
herunter auf den bereitstehenden Wagen von Denz verladen. Die Platten wurden
im
Eishaus
weiterverarbeitet und gelagert. Dazu hatte Denz die Kellerwände von
außen zusätzlich mit Baumstämmen versehen, um eine
größere Dämmung zu erhalten.
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